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The Sixth Sense

RidersTour2007_4
Munich Indoors 2007 © Manfred Leitgeb

1996:
geboren - gezüchtet von Brigitte Mette in Schmallenberg

Abstammung:
Westfale von Zorro T x Grannus Granit

Spitzname:
Sense

liebt:
Schmusen!!! Karotten und seine heilige Ruhe; guten Boden, springen, grasen gehen (auch wenn ihm dabei wegen seiner Hängelippe viel rausfällt)

hasst:
Jede Art von Lärm und alle Siegerehrungen, Blitzlicht

bei Thomas seit: 2004

siegreich:
und mit Spitzenplatzierungen in vielen Grand Prix u.a. in La Coruña (ESP), Vilamoura (POR), Portimao (POR), Lyon (FRA), Paderborn (GER), Chantilly (FRA), Münster (GER), Estoril (POR), Cannes (FRA), München-Riem(GER), Linz (AUT), s'Hertogenbosch (NED), Göteborg (SWE), Bordeaux (FRA), Leipzig (GER) und Wiesbaden (GER), Leipzig, Genf, Vigo (ESP), Dortmund, Cannes, Salzburg, Hannover und siegreich im Riders Tour Finale 2006

2006:
erfolgreichstes Springpferd der Welt

Eigentlich kaum zu glauben, dass der junge Sixth Sense so manchem Top-Reiter durch die Lappen ging. Doch es ist die Kombination aus Reiter und Pferd, das ein perfektes Gespann im Spitzensport ausmacht. "Das ist doch das Schöne an dem Sport, dass jeder eine andere Meinung hat", meint Thomas Frühmann zu diesem Thema. Was er aus The Sixth Sense gemacht hat, darüber sind sich jedenfalls alle einig: Weltklasse und 2006 das erfolgreichste Pferd der Welt!

TheSixthSense_Bildergalerie

Thomas über die Sense
"Viele Pferde gehen einen Grand Prix gut und das war's dann wieder, aber Sixth Sense wird mit jedem schwierigem Springen besser."
"Ich lasse das Pferd so wie es ist, so natürlich wie möglich."

Was The Sixth Sense auszeichnet
"Seine Leichtigkeit. Er überspringt 1,60 besser als 1,40. Und ich muss weit weniger mit ihm arbeiten als beispielsweise damals mit einem Grandeur."

Gesucht - gefunden
"Ich habe ihn das erste Mal bei einem Turnier gesehen und wollte ihn haben." Ohne ihn ausprobiert zu haben kaufte Thomas Frühmann mit sechstem Sinn. Seine Ex-Ehefrau Serena Hamberg, mit der Thomas eine tiefe Freundschaft verbindet, leistete die notwendige finanzielle Unterstützung. Er, das war 2004 der damals achtjährige Westfalen-Wallach mit starker Sprungkraft und nicht ganz so starken Nerven. Heute sind das Pferd und sein Reiter Thomas Frühmann, die anfangs nur Mitläufer auf den Turnieren waren, das Erfolgsduo schlechthin. "Zu Hause ist er wie ein Dreijähriger. Aber wenn’s zum Sprung geht, ist er hochkonzentriert", schwärmt Thomas von The Sixth Sense. "Ich hatte Glück, noch so ein Pferd zu bekommen." Dass der Wallach gute Anlagen hat, war mir von Anfang an klar, aber dass er so einschlägt wie eine Bombe, hat keiner wissen können."
Mit The Sixth Sense kam der Erfolg zurück und damit viele Angebote: Nationenwechsel, Pferdeverkauf. Doch Serena Hamberg ließ sich ebensowenig wie Thomas Frühmann verlocken. Sie stellte Thomas das Pferd Zeit seines Lebens zur Verfügung. Und Thomas entschied immer zum Wohle seines Pferdes entschied. Das Weltcup-Finale in Kuala Lumpur (MAL) stand für ihn ebenso wenig zur Debatte wie ein Start bei den Weltreiterspielen in Aachen. Er wolle The Sixth Sense nicht verheizen und noch lange etwas von ihm haben – eine vorbildliche Einstellung.

Erfolgs-Arrangement
Und wie es sich für einen Wettkampftypen, der zu einem echten Star und 2006 nebenbei zum erfolgreichsten Sprungpferd avanciert ist, gehört, werden ihm auch gewisse Eskapaden zugestanden. Im Handling ist die Sense nicht einfach, weil unheimlich nervös. Aber die Beiden haben sich arrangiert: "Draußen darf er so sein, wie er will, dafür macht er im Parcours das, was ich will." Und das Resultat dieser Symbiose ist eine Erfolgsgeschichte, der nichts etwas anhaben kann.

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